Aufrollbare Sonnensegel: warum sie länger halten
Gewebe altert durch drei Dinge: UV-Strahlung, Feuchtigkeit und mechanische Last. Ein Segel, das immer gespannt bleibt, bekommt alle drei ununterbrochen ab.
Was Aufrollen ändert
Die Segel von Bahama fahren ein. Sie hängen nur dann im Wetter, wenn sie gebraucht werden. In der übrigen Zeit liegt das Gewebe geschützt, die Nähte stehen nicht unter Zug, und UV-Strahlung kommt gar nicht erst heran. Das ist der Hauptgrund, warum diese Segel ein Vielfaches der Lebensdauer eines fest gespannten Tuchs erreichen.
Wann Sie einfahren sollten
Bei aufkommendem Wind, bei Dauerregen und über den Winter. Kurze Schauer sind unkritisch, solange das Segel danach wieder trocknen kann.
Nass eingerollt ist der Fehler
Wie beim Markisentuch gilt: nie nass aufgerollt liegen lassen. Sonst entstehen Stockflecken, also Schimmel im Gewebe, und die gehen nicht wieder raus. Nach dem Regen also noch einmal ausfahren und trocknen lassen, auch wenn die Sonne schon weg ist.
Reinigen
Laub und Staub mit einem weichen Besen abkehren. Flecken mit lauwarmem Wasser und milder Seife, weiche Bürste, klar nachspülen, komplett trocknen lassen. Kein Hochdruckreiniger und keine scharfen Mittel – beides zerstört die Imprägnierung, und genau die hält Wasser und Schmutz draußen.
Einmal im Jahr die Technik prüfen
Bei aufrollbaren Segeln gehören Antrieb, Seile und Befestigungspunkte einmal jährlich kontrolliert. Das dauert eine halbe Stunde und verhindert den Schaden, der sonst im Sturm passiert.
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