Feuerplatte, Grill oder Feuerkorb – was passt zu Ihnen?
Wer draußen kochen will, stolpert schnell über drei Begriffe, die oft durcheinandergehen: Feuerplatte, Grill und Feuerkorb. Sie sehen sich ähnlich, sie können aber verschiedene Dinge. Hier steht, worin der Unterschied liegt.
Die Feuerplatte
Bei einer Feuerplatte brennt das Holz offen in der Mitte, gekocht wird auf dem breiten Stahlring rundherum. Der Ring ist innen sehr heiß und wird nach außen kühler. Das klingt nach einem Detail, ändert aber alles: Sie braten das Steak innen scharf an, schieben es zwei Handbreit nach außen und lassen es dort ziehen, während daneben das Gemüse gart. Nichts wird kalt, nichts verbrennt, und alles ist gleichzeitig fertig.
Der zweite Unterschied ist gesellschaftlich. Am Grill steht eine Person mit der Zange, alle anderen warten. An der Feuerplatte stehen alle im Kreis, jeder wendet sein Stück selbst, und es wird geredet. Genau dafür sind die Geräte von OFYR gebaut.
Passend dafür: Feuerplatten und Grills
Der Modulgrill und die Outdoorküche
Sobald Sie öfter als ein paar Mal im Jahr draußen kochen, fehlt Ihnen nicht die Hitze, sondern die Fläche. Irgendwo muss das Brett hin, das Salz, die Schüssel, der angeschnittene Braten. Eine Outdoorküche löst genau das: Feuerstelle, Vorbereitungsfläche und Stauraum stehen nebeneinander, statt dass Sie dreimal in die Küche laufen.
Bei OFYR lässt sich das aus Modulen zusammenstellen – Plancha, Vorbereitung, Grill und Verbindungsmodul stehen in einer Flucht und lassen sich später erweitern. Die Teak-Elemente der Deck-Serie von Weishäupl bringen Schubladen, Hochschrank und Sideboard dazu, wenn es weniger nach Küche und mehr nach Möbel aussehen soll.
Passend dafür: Outdoorküchen und Module
Der Feuerkorb
Der Feuerkorb ist für die Abende, an denen niemand kochen will. Holz rein, anzünden, sitzen bleiben. Beim MOON von höfats verbrennt das Holz durch die doppelwandige Holzvergaser-Technik in zwei Stufen. Das Feuer brennt dadurch nahezu rauchfrei und hinterlässt kaum Asche – niemand muss den Stuhl umstellen, weil der Rauch dreht.
Wer doch kochen möchte, setzt das Plancha-Grillset auf. Dann hat der Feuerkorb eine umlaufende Bratfläche und kann fast das, was eine Feuerplatte kann.
Passend dafür: Feuerkörbe
Welche Größe brauchen Sie
Die Faustregel ist einfacher, als man denkt: Entscheidend ist nicht, wie viele Personen essen, sondern wie viele gleichzeitig am Ring arbeiten sollen. Bis zu zwei Personen am Ring reichen 75 bis 85 Zentimeter Durchmesser. Ab drei Personen, oder wenn regelmäßig große Runden kommen, nehmen Sie 100 Zentimeter.
Wo darf das Gerät stehen
Eine Feuerplatte braucht einen festen, nicht brennbaren Untergrund und Abstand zu Wand, Hecke und Möbeln. Holzdielen, Markisen und tief hängende Äste sind die drei Dinge, die in der Praxis Ärger machen. Auf dem eigenen Grundstück brauchen Sie in der Regel keine Genehmigung; in Mietwohnungen und auf Balkonen gilt die Hausordnung.
Wie viel Pflege ist das
Weniger, als die meisten befürchten. Die Kochfläche wird warm mit Spachtel und Wasser abgezogen und danach dünn eingeölt, Spülmittel braucht es nicht. Corten-Stahl rostet außen absichtlich und bildet dabei eine schützende Schicht. Für den Winter genügt eine Abdeckung, damit sich in der Feuerschale kein Wasser sammelt.
Unsicher, was zu Ihrer Terrasse passt?
Schicken Sie uns ein Foto Ihres Platzes über das Kontaktformular. Wir sagen Ihnen, welche Größe passt und wo sie stehen kann – ohne dass Sie vorher etwas bestellen müssen.







