Markise befestigen: Wand, Decke oder Dachsparren

Eine Kassettenmarkise wiegt einiges und muss bei ausgefahrenem Tuch zusätzlich Wind aushalten. Deshalb ist die Befestigung genauso wichtig wie die Markise selbst. Für die Leiner FINO und CENTO gibt es drei Wege.

An der Wand

Der Standardfall. Die Markise hängt an Wandkonsolen mit 120 mm Breite. Für besondere Fälle gibt es breitere Wandkonsolen mit 200 oder 300 mm.

An der Decke

Ist über der Terrasse ein Balkon oder eine Decke, wird die Markise mit Deckenkonsolen darunter montiert. Es gibt sie in 120 und 200 mm Breite. Bei großen Anlagen schreibt Leiner die 200-mm-Konsole bei Deckenmontage zwingend vor, damit die Windwiderstandsklasse 1 erreicht wird.

Am Dachsparren

Ohne tragfähige Wand, etwa unter einem Dachüberstand, wird die Markise mit Dachsparrenträgern an den Sparren befestigt. Die Träger gibt es in 378 mm und 450 mm Länge; sie werden zusammen mit der Wandkonsole eingesetzt. Beim Bestellmaß ist dann der Abstand der Sparren zu beachten.

Der Untergrund entscheidet

Beton und Vollziegel sind unproblematisch. Bei Porenbeton, Lochziegel oder einer gedämmten Fassade ändern sich Art und Anzahl der Konsolen und die Dübel, mit denen sie gesetzt werden. Bei einer Wärmedämmung müssen die Kräfte durch die Dämmung hindurch in den tragenden Rohbau. Klären Sie deshalb vor der Bestellung, woraus Ihre Wand besteht.

Selbst montieren

Die Montageanleitung von Leiner finden Sie auf der Produktseite zum Herunterladen. So können Sie schon vor der Bestellung sehen, was auf Sie zukommt.

Zu den Markisen: Leiner FINO · Leiner CENTO

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