Markise oder Lamellendach – was passt zu Ihrem Garten
Wer seine Terrasse beschatten möchte, landet früher oder später bei dieser Frage: Markise oder Lamellendach. Beides schützt vor Sonne, beides sieht gut aus, und trotzdem sind es zwei sehr unterschiedliche Lösungen. Wir montieren seit über 60 Jahren Sonnenschutz rund um Wasserburg am Inn und erklären Ihnen, worauf es bei der Entscheidung ankommt.
Die Markise: leicht, flexibel, unauffällig
Eine Gelenkarmmarkise wird an der Hauswand befestigt und fährt bei Bedarf aus. Eingefahren verschwindet sie in ihrer Kassette und die Fassade bleibt frei. Das ist der große Vorteil: Sie verändert das Haus nicht, sie braucht keine Pfosten, und sie ist in wenigen Stunden montiert.
Die Markise ist die richtige Wahl, wenn Sie vor allem Schatten an sonnigen Tagen wollen und die Terrasse bei Regen ohnehin nicht nutzen. Bei starkem Wind muss sie eingefahren werden, ein Windwächter erledigt das automatisch. Unsere Modelle Markise FINO und Markise CENTO von Leiner gibt es in Breiten von 200 bis über 400 Zentimetern mit Ausfällen bis 300 Zentimeter. Alle Größen und Tuchfarben finden Sie in unserer Kollektion Markisen.
Das Lamellendach: ein Raum im Freien
Ein Lamellendach ist eine feste Konstruktion aus Aluminium mit drehbaren Lamellen. Geschlossen ist es regendicht, geöffnet lässt es Sonne und Luft durch, in der Zwischenstellung spendet es Schatten und leitet die Wärme nach oben ab. Sie nutzen die Terrasse damit von Frühjahr bis Herbst, auch bei einem Sommergewitter oder wenn es abends kühl wird.
Die Lamellendächer von Renson lassen sich schrittweise ausbauen: mit seitlichen Screens gegen Wind und tiefstehende Sonne, mit Glasschiebewänden, mit LED-Beleuchtung und Heizstrahlern. Das Algarve und das Camargue gibt es in Größen von 3 mal 3 bis 7 mal 4 Metern, mit einem bis vier Pfosten, freistehend im Garten oder an der Hauswand angebaut. Welches Modell zu Ihrem Haus passt, besprechen wir gemeinsam. Wer eine feste Überdachung ohne bewegliche Lamellen bevorzugt, findet mit dem Lapure eine schlanke Alternative. Die Übersicht gibt es in der Kollektion Lamellendächer.
Woran Sie die Entscheidung festmachen
- Nutzung: Nur Sonnenschutz an schönen Tagen, dann Markise. Terrasse als zweites Wohnzimmer bei jedem Wetter, dann Lamellendach.
- Platz: Eine Markise braucht nur die Wand. Ein Lamellendach braucht Pfosten und ein Fundament, dafür steht es auch ohne Hauswand.
- Wind: Die Markise fährt ab einer gewissen Windstärke ein. Das Lamellendach bleibt stehen und hält deutlich mehr aus.
- Budget: Eine Markise ist die günstigere Anschaffung. Ein Lamellendach kostet mehr, wertet aber das Haus dauerhaft auf und lässt sich später erweitern.
- Optik: Die Markise fällt eingefahren kaum auf. Das Lamellendach ist ein gestalterisches Element, das zum Haus passen sollte, deshalb gibt es die Renson-Modelle in Anthrazit, Schwarz, Weiß und weiteren Farben.
Genehmigung und Montage
Eine Markise ist in der Regel genehmigungsfrei. Bei einem Lamellendach kommt es auf Größe, Abstand zur Grundstücksgrenze und die örtlichen Vorgaben an, das klären wir mit Ihnen vorab. Beide Lösungen montieren wir selbst: Wir messen bei Ihnen vor Ort auf, prüfen die Wand oder den Untergrund und stimmen die Steuerung mit vorhandenen Rollläden oder Raffstores ab, damit am Ende alles über einen Handsender oder das Smartphone läuft. Passende Handsender und Steuerungen führen wir ebenfalls.
Unser Rat
Schauen Sie sich ehrlich an, wie Sie Ihre Terrasse in den letzten zwei Sommern genutzt haben. Wer bei den ersten Regentropfen ohnehin reingeht, ist mit einer guten Markise bestens bedient. Wer den Abend draußen auch bei wechselhaftem Wetter genießen möchte, wird mit einem Lamellendach sehr glücklich. Wenn Sie unsicher sind, kommen Sie in unsere Ausstellung nach Wasserburg oder schicken Sie uns ein Foto Ihrer Terrasse an info@huber-lebensgefuehl.de. Wir beraten Sie, planen mit Ihnen die passende Größe und liefern und montieren in der ganzen Region.







