Die richtige Markisengröße ermitteln
Eine Kassettenmarkise wird für Sie maßgefertigt. Deshalb lohnt es sich, vor der Bestellung zehn Minuten mit dem Maßband auf der Terrasse zu verbringen. Diese vier Maße entscheiden.
1. Die Breite
Gemeint ist die Gestellbreite, also die Breite der Kassette. Die Leiner FINO und CENTO gibt es von 200 bis 650 cm Breite. Messen Sie die Wandfläche, an der die Markise sitzen soll, und prüfen Sie, ob links und rechts Fenster, Fallrohre oder Lampen im Weg sind.
Wichtig: Das Tuch ist schmaler als das Gestell. Bei FINO und CENTO gilt Tuchbreite = Gestellbreite minus 23 cm (13 cm auf der Antriebsseite, 10 cm auf der Lagerseite). Wer eine bestimmte Fläche beschatten will, rechnet also von der gewünschten Schattenbreite aus nach oben.
2. Der Ausfall
Der Ausfall ist das Maß, um das die Markise von der Wand nach vorne ausfährt. Lieferbar sind 150 bis 350 cm, je nach Breite. Ein Ausfall von 350 cm ist nur mit Motorantrieb möglich.
Die beschattete Fläche ergibt sich aus Breite mal Ausfall. Eine Markise mit 450 cm Breite und 300 cm Ausfall deckt also 13,5 m² ab.
3. Die Neigung
Die Markise fährt nicht waagrecht aus, sondern leicht geneigt, damit Regen abläuft und die Sonne auch am Nachmittag abgehalten wird. Die maximale Neigung beträgt 40° bei Standard- und Funkmotor und 35° bei Kurbelantrieb. Je steiler die Neigung, desto tiefer hängt die Vorderkante – messen Sie deshalb auch die Durchgangshöhe unter der Markise.
4. Montage in einer Nische
Sitzt die Markise zwischen zwei Wänden, planen Sie für die Neigungsverstellung pro Seite etwa 6 cm Abstand ein.
Die Kurzfassung
Gestellbreite messen, 23 cm für die Tuchbreite abziehen, Ausfall nach der gewünschten Schattentiefe wählen, Durchgangshöhe prüfen. Mit diesen Maßen können Sie Ihre Markise direkt im Shop konfigurieren.
Zu den Markisen: Leiner FINO · Leiner CENTO







