Sonnenschirm für den Balkon: was wirklich passt
Auf einer Terrasse darf ein Schirm groß sein. Auf dem Balkon entscheidet jeder halbe Meter, und dazu kommt eine Eigenheit, die viele unterschätzen: Zwischen Hauswand und Brüstung entstehen Verwirbelungen, die einen Schirm stärker beanspruchen als offenes Gelände.
Erst messen, dann aussuchen
Messen Sie die Tiefe vom Geländer bis zur Wand und die nutzbare Breite. Ein Schirm sollte den Sitzplatz beschatten, nicht den ganzen Balkon füllen – Sie müssen noch daran vorbeikommen.
Denken Sie auch an die Höhe. Unter einem Balkon darüber ist oft weniger Luft, als man denkt, und ein Schirm muss sich öffnen lassen, ohne oben anzustoßen.
Wohin mit dem Fuß
Das ist auf dem Balkon die eigentliche Frage. Eine schwere Bodenplatte kostet Platz und Traglast. Halbrunde Platten, die an der Wand oder am Geländer stehen, sind eine Lösung. Eine andere sind Modelle, die am Geländer verschraubt werden.
Wichtig: Klären Sie vorher, ob Sie am Geländer überhaupt etwas befestigen dürfen. In Mietwohnungen und in Eigentümergemeinschaften ist das oft geregelt.
Sonnenrichtung
Ein Balkon nach Westen bekommt die Sonne tief von der Seite. Ein Schirm, der nur senkrecht nach oben steht, hilft dann wenig. Neigbare Modelle oder ein Freiarmschirm, den man kippen kann, bringen abends mehr als ein größeres Dach.
Wind ist der Punkt, an dem man nicht sparen sollte
Ein Schirm, der vom Balkon geweht wird, ist nicht nur ein Sachschaden. Fahren Sie ihn ein, wenn Sie das Haus verlassen, auch wenn es gerade windstill ist. Und nehmen Sie lieber ein Modell, das sich in zehn Sekunden schließen lässt, als eines, bei dem man erst eine Kurbel suchen muss.
Wenn Sie mögen, schauen wir gemeinsam drauf
Schicken Sie uns ein Foto vom Balkon und die Maße, dann sagen wir Ihnen, was passt und was nicht. +49 175 836 0774.







