Sonnensegel befestigen: worauf es wirklich ankommt
Die häufigste Ursache für Schäden an Sonnensegeln ist nicht das Gewebe, sondern der Punkt, an dem es hängt.
Warum die Kräfte unterschätzt werden
Ein gespanntes Segel wirkt leicht. Sobald Wind darunter fährt, wirkt es wie ein Flügel und zieht an jedem Befestigungspunkt mit erheblicher Kraft nach oben und zur Seite. Ein Dübel in einer Dämmfassade oder ein Haken im Pergolabalken hält das selten dauerhaft.
Was trägt
Tragende Wände in Beton oder Vollziegel, Stahlstützen und richtig dimensionierte Fundamente. Wo nichts davon vorhanden ist, setzen wir eigene Stützen oder Schraubfundamente von Krinner – die werden in wenigen Minuten in den Boden gedreht, sind sofort belastbar und lassen sich rückstandslos wieder entfernen. Wir verwenden sie unter anderem für unsere Tiny Häuser.
Wärmedämmung ist der Klassiker
Bei einer gedämmten Fassade muss die Last durch die Dämmung hindurch in den Rohbau. Dafür gibt es Montagesysteme. Wer stattdessen lange Schrauben in die Dämmung setzt, bekommt bei der ersten Bö Risse im Putz.
Neigung nicht vergessen
Ein Segel braucht Gefälle, damit Regenwasser ablaufen kann. Steht das Wasser in der Mitte, zieht das Gewicht am Gewebe und an allen Punkten. Wir planen den Höhenversatz deshalb von vornherein ein.
Warum wir zuerst zum Aufmaß kommen
Welche Punkte tragen, sieht man am Haus und nicht am Telefon. Beim Aufmaß klären wir Befestigung, Neigung, Größe und ob zusätzliche Stützen nötig sind – erst danach entsteht ein Angebot, das auch hält.
Zum Sortiment: Sonnensegel







