Biergarten am Abend mit Beleuchtung und Heizstrahlern

Die Hotelterrasse: bestuhlen, überdachen, beheizen

Die Rechnung ist in der Gastronomie schnell gemacht: Ein Außenplatz, der bei Regen nicht nutzbar ist, ist ein Tisch, der leer bleibt. Bei fünfzig Plätzen und dreißig verregneten Abenden im Jahr summiert sich das zu einer Zahl, bei der jede Überdachung günstig aussieht.

Erst rechnen, dann planen

Bevor irgendetwas ausgesucht wird, brauchen wir drei Zahlen: die nutzbare Fläche, den durchschnittlichen Umsatz pro Platz und Abend, und die Zahl der Tage, an denen die Fläche heute ausfällt. Daraus ergibt sich, wie viel eine Lösung kosten darf.

Aus der Erfahrung: Beheizung verlängert den Abend um ein bis zwei Stunden und die Saison um sechs bis acht Wochen. Eine Überdachung macht aus Schönwetterplätzen Ganzjahresplätze. Beides zusammen verändert die Wirtschaftlichkeit einer Terrasse grundlegend.

Bestuhlung

Im gewerblichen Einsatz gelten andere Regeln als privat. Stühle müssen stapelbar sein, weil sie jeden Abend weggeräumt werden. Sie müssen sich mit einer Hand tragen lassen, weil das Personal in der anderen etwas anderes hat. Und die Bezüge müssen ein Glas Rotwein überleben.

Was sich bewährt hat: Gestelle aus Aluminium oder Teak, Bezüge aus Outdoor-Gewebe, das man abwischen kann. Was sich nicht bewährt: alles mit dicken Polstern, die bei Regen hereingetragen werden müssen. Nach dem dritten Regen macht das niemand mehr.

Überdachung

Für kleinere Flächen und wechselnde Nutzung sind Großschirme das Richtige. Sie lassen sich abends schließen, brauchen kein Fundament im Denkmalschutz und sind im Verhältnis günstig. Wichtig ist die Verankerung: Bodenhülsen statt Platten, sonst stolpert Ihr Personal die ganze Saison über Gewichte.

Für Flächen, die täglich stehen sollen, ist ein Lamellendach die bessere Antwort. Die Lamellen lassen sich drehen: offen für die Sonne, geschlossen gegen Regen, halb offen für Schatten mit Zug. Mit seitlichen Screens wird daraus ein Raum, den Sie im Oktober noch bestuhlen können.

Bei beidem gilt: Windwächter sind kein Zubehör, sondern Ihre Betriebshaftpflicht.

Beheizung

Infrarot statt Gas. Infrarotstrahler wärmen die Menschen und nicht die Luft, funktionieren also auch dann noch, wenn ein Lüftchen geht. Kein Flaschenwechsel, kein Vorwärmen, keine offene Flamme.

Planen Sie die Steuerung mit. Ein Sender für alle Geräte, damit nicht jeder Kellner eine eigene Fernbedienung hat. Und wenn eine Markisen- oder Dachsteuerung schon im Haus ist, hängen wir die Strahler mit dazu.

Zeitplan

Wer im Februar bestellt, steht im April fertig da. Wer im Mai anruft, wenn die ersten warmen Abende kommen, wartet bis in den Hochsommer. Die Fertigung ist im Frühjahr ausgebucht, das ist jedes Jahr so.

Wie wir vorgehen

Wir kommen vorbei, messen auf und rechnen Ihnen aus, wie viele Plätze Sie tatsächlich dazugewinnen. Danach bekommen Sie ein Angebot, in dem Montage, Fundamente und Wartung schon enthalten sind.

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